Vulkanismus – Postvulkanische Erscheinungen

Auch lange nach der Ende der vulkanischen Tätigkeit kann es zum Auftreten von Thermalwässern und vulkanischen Gas- und Dampfexhalationen kommen. Diese werden als Fumarole bezeichnet. Bei ihnen wird Wasserdampf in Temperaturen zwischen 200° und 900° gefördert.

Man differenziert weiter zwei spezielle Typen von Fumarolen. Erstens die schwefelhaltigen Solfatare. Sie nehmen Temperaturen zwischen 150° und 400° C an. Zweitens die CO₂-reichen Mofetten, welche Maximaltemperaturen von 100°C aufweisen.

Darüber hinaus kann sog. Thermalwasser auftreten. So bezeichnet man erhitztes Grundwasser, dessen gelöste Stoffe beim Austritt an die Erdoberfläche ausfallen.

Schließlich können auch Geysire entstehen. Sie bilden sich, wenn sich Thermalwasser im Untergrund am heißen Gestein derart aufheizt, dass in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen eine Fontäne aus Wasserdampf und Wasser emporschießt. Eine der bekanntesten Geysire ist der Old Faithful im Yellowstone National Park in den USA.

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Der Geysir Old Faithful im Yellowstone Nationalpark
Bildquelle: geohilfe.de 2016

Quellen

Roland Baumhauer, Brigitta Schütt, Steffen Möller, Christof Kneisel, Elisabeth Tressel (2017): Einführung in die Physische Geographie (Geowissenschaften Kompakt). Nürnberg.

Zepp, H. (2008): Geomorphologie: Grundriss Allgemeine Geographie. 4. Aufl., Stuttgart.

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