New Urbanism – Definition, Merkmale, Beispiele

„New Urbanism“ – Definition

New Urbanism ist ein Instrument der Stadt- und Regionalplanung. Es umfasst alle Maßnahmen zur Reduzierung von Urban Sprawl und den Bau neotraditioneller neighborhoods, um die Lebensqualität und den Zusammenhalt der Bewohner zu erhöhen (Hahn 2014)

Ebenen des „New Urbanism“

In letzter Zeit wurden in den USA zunehmend kleinteilige Gebäude mit multifunktionaler Nutzung errichtet. Im suburbanen Raum entstehen ganze neighborhoods unter Berücksichtigung des New Urbanism. 

  • Regional: Bebauung von Freiflächen, nachträgliche Verdichtung bereits bebauter Flächen, Schaffung von Parks
  • Mittlere Ebene eines Stadtteils bzw. neighborhood: Fußgängerfreundlichkeit, Nutzungsmischung, heterogene Zusammensetzung der Bevölkerung, dichte Bebauung
  • Mikroebene: Baublocks, Straßenzüge, einzelne Gebäude zur Identifikation der Bewohner mit der Lebenswelt

Merkmale der „New Urbanism neighborhoods“

  • Kleine Grundstücke
  • Mischung aus freistehenden Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Geschäften
  • Anschluss an ÖVP
  • Geschäfte, Parks etc. in Gehentfernung
  • Soziale Kontakte durch öffentliches Bad statt Swimming Pools
  • Poststelle statt privater Briefkästen
  • Schmale, kurvenreiche Straßen verhindern zu schnelles Fahren

New Urbanism neighborhoods“ in der Praxis

Kentlands in der Nähe von Washington D.C., welches ab 1988 entwickelt wurde und heute 8.000 Einwohner zählt, ist eines der erfolgreichsten New Urbanism-Projekte.

2008 03 24 - Kentlands-Lakelands - Kersten St at Lynette St.JPG
Kentlands, bei Washington D.C. ist Stellvertreter einer „New Urbanism“-Siedlung
By Andrew BossiOwn work, CC BY-SA 2.5, Link

Quelle

¹ Hahn, B. (2014): Die US-Amerikanische Stadt im Wandel. Heidelberg.

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