Minerale – Entstehung und Eigenschaften

Minerale sind „die physikalisch und chemisch homogenen Bestandteile der Lithosphäre“ (Baumhauer et. al. 2017, S. 46)

Minerale – Entstehung

Die häufigsten Elemente der Erdkruste sind Sauerstoff, Silizium, Aluminium, Eisen, Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium.

Diese schließen sich in Mineralen zusammen, indem sie als Anionen und Kationen Kristallgitter bilden. Dies geschieht bei der Abkühlung magmatischer Schmelze, durch druck- und temperaturgesteuerte Umwandlung vorhandener Gesteine oder durch Kristallisationsprozesse aus wässrigen Lösungen.

Manche Minerale bestehen dabei nur aus einem einzigen Element (wie zum Beispiel Gold der Schwefel), andere bestehen aus einer Verbindung von Elementen. Beispiel für eine Verbindung ist Quarz, welcher aus Silicium und Sauerstoff besteht.

Minerale – Eigenschaften

Die Härte eines Minerals gibt die Widerstandskraft gegen mechanische Beanspruchung an. Sie wird als sog. Ritzhärte ermittelt. Weitere wichtige Merkmale stellen Spaltbarkeit und Bruchverhalten sowie Kristallform, Glanz, Farbe, Dichte, Transparenz und Oberflächenbeschaffenheit dar.

Die meisten Materialeigenschaften werden durch die Gitterstruktur des Minerals beeinflusst.

Quellen

Roland Baumhauer, Brigitta Schütt, Steffen Möller, Christof Kneisel, Elisabeth Tressel (2017): Einführung in die Physische Geographie (Geowissenschaften Kompakt). Nürnberg.

Zepp, H. (2008): Geomorphologie: Grundriss Allgemeine Geographie. 4. Aufl., Stuttgart.

Stahr, K., Kandeler, E., Herrmann, L., Streck, T. (2016): Bodenkunde und Standortlehre. 3. Auflage. Stuttgart.

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